Honigbiene im Anflug

Nachdem Rob mir den Tipp gab eine kürzere Belichtungszeit zu nehmen, zeige ich 2 Fotos, die ich mit 1/1500s bzw. 1/2000s aufgenommen habe. Meines Erachtens sind die beiden Bienchen jetzt schon deutlich schärfer abgebildet. 

Kommentare

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ADMIN

Hallo horwan,

erst einmal herzlich willkommen bei Makrotreff!

Nachdem Du nach Deinem Hummelbild "nachjustiert" und nun die Verschlusszeit verkürzt hast, sind die Honigbienen auf den beiden hier eingestellten Fotos scharf. Mit den Zeiten 1/1500s bis 1/2000s (1/2500)s liegst Du beim Anflug einer Honigbiene goldrichtig :-).

Wie Rob schon erwähnte, ist die notwendige Verschlusszeit abhängig von der Schnelligkeit des Flugs – und zwar immer in Abhängigkeit zum Abbildungsmaßstab. Je schneller die Flugbewegung und je größer der Abbildungsmaßstab, desto kürzer muss die Verschlusszeit sein. Wie gesagt, bei diesen beiden Fotos hier passt es.

Unsere Zeitschrift MAKROFOTO Nr. 5 befasst sich schwerpunktmäßig mit genau diesem Thema: Insekten im Flug fotografieren. Hier habe ich unter anderem Beispiele und genaue Zeitangaben genannt zu den verschiedenen Fluggeschwindigkeiten verschiedener Insekten in unterschiedlichen Flugphasen. Dort wirst Du also viele weitere und sehr detaillierte Angaben zu diesem spanenden Thema finden.

Die Exif-Daten enthalten keine Angabe über die eingestellte Blende. Um solche Flugbilder genau zu analysieren, ist jedoch die Angabe der Blende, mit der sie entstanden sind, wichtig. Da die Blende nicht automatisch rechts im Exif-Feld angezeigt wird, ist es sinnvoll, wenn Du sie bei weiteren Bildeinstellungen händisch ins Textfeld schreibst.

Du bist auf dem richtigen Weg. Beim ersten Foto ist der ISO-Wert sehr hoch (Bildrauschen), aber dazu kann ich nichts weiter sagen, da ich die eingestellte Blende nicht kenne. Aber auf beiden Fotos hast Du die Honigbiene sehr gut ins Bild gesetzt und sie auch ausreichend im Flug "gestoppt"; ihre Körper ist jeweils voll eingefroren. Dass die Flügel nicht scharf sind, ist bei dieser Art Fotografie "normal". Hierzu benötigt man eine Belichtungszeit von 1/15000s bis 1/20000s. Da wären wir also in einer anderen Welt :-). Aber so, wie Du sie fotografiert hast, verfügen die Fotos über eine attraktive Dynamik; die Biene ist scharf, der Flügelschlag verwischt. Sieht sehr gut aus.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht"

Roland

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Hallo Roland, Danke für die konstruktive Stellungnahme. Welche Blende ich gewählt habe, kann ich leider nicht sagen. Ich habe erst letztes Jahr einen Systemwechsel von Pentax zu Sony gemacht. Aus dieser Zeiz nutze ich noch ein Pentax Makroobjektiv das ich mit einem Adapter an meine Sony geflanscht habe. Autofokus und Blendensteuerung sind außer Funktion. Die Blende kann ich nur stufenlos über einen Drehring einstellen, ohne dass ich den tatsächliche Blendenwert kenne. Bisschen "triky", lässt sich aber im Moment nicht ändern, weil ich mir noch kein neues Makro für die Sony kaufen möchte. Da ja das Objektiv - trotz des Adapters - an sich scharf zeichnet genügt es erst einmal.

Ich wähle die Zeit vor, dreh den Blendenring nach Gefühl bis kurz vor "offen" , und die ISO steht auf Automatik. Anders ist es im Moment nicht möglich.

Die Artikel in der Makrofoto 5 habe ich gelesen. Tolle Informationen und einzigartige Fotos, wirklich gut und hilfreich.  

Danke für die Hilfe, Horst

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Makronist

Hallo Horwan,

superscharf, insbesondere das erste Bild! Mir gefällt das weiche Licht sehr gut! War der Himmel ganz leicht bedeckt aber dennoch sehr hell?

Schöne Grüße

Rob

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