Schmalbiene in der Morgensonne

Viele der kleinen Furchenbienen und Schmalbienen sind auch bereits früh im Jahr unterwegs. Da sie sehr ähnlich sind, ist eine genaue Bestimmung schwer. Ich tippe hier auf Lasioglossum morio, es kann jedoch auch eine andere der vielen Halictus/Lasioglossum-Arten sein. 

Der Mut mit dem diese kleinen Wildbienen ihr Leben führen ist beeindruckend. An diesem Blaukissen rauschen manchmal schlecht gelaunte Pelzbienen-Männchen durch, aber auch viele weitere Fluginsekten sind bei gutem Wetter stets unterwegs. Diese nur etwa 5mm große Wildbiene muss also gut aufpassen bei diesen, aus ihrer Sicht, fliegenden Riesen. Die Welt durch die Augen dieses Wesens ist bestimmt mehr als spektakulär.

Mit den recht weitwinkligen 23mm musste ich nah ran und das geht nur mit Zeitlupe, Ausharren, Ruhe, nicht in die Flugroute kommen und keinen Schatten werfen ;-). Das "Flügel vor dem Auge-Problem" ist leider wie sehr oft entstanden.

ABM etwa 1:2,25, APS-C, 1/5000s, f/4, ISO1600, TTArtisan 23mm f/1,4, 10mm Zwischenring, 5:4 + minimaler Beschnitt

 

 

 

Kommentare

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MOD

Hallo Rob,

da hast Du diese wirklich kleine Schmalbiene aber vor einen fantastischen Hintergrund gesetzt. Ich mag es sehr wie sie so vor der Primel herumschwirrt.  Bei solchen Situationen sitze ich  gerne live davor und schaue einfach zu. :-)

Hab einen schönen ersten Mai.

Liebe Grüße

Gabi

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Makronist

Hallo Gabi,

dank dir für die Zeilen! Ich schaue auch gern zu. Das ist schon irgendwie meditativ. Ein Insekt mit intensivem Blick zu verfolgen lässt andere Gedanken vorübergehend verschwinden.

Hast du eigentlich ein Makrofernglas? Ich habe mir eins geholt und das macht schon mega Spass, die kleine Welt anzusehen und Motive zu finden.

Guten Start in den Mai für dich!

Rob

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