Fotografie

Angénieux Paris St-Heand AX Type 75 105-110mm – verblühte Storchschnabelblüte

Nach meinen Tauchgängen in die Tiefen der Wirrungen und Verwirrungen haufenweiser Platinen melde ich mich wieder zurück. Es war ein Umzug von 24 TB Bilddaten – das entsprechen knapp 1 Millionen Fotos – in eine völlig neue EDV-Hardwareumgebung; nun rausche ich nun wieder mit Lichtgeschwindigkeit durch den digitalen Kosmos. Das war die größte EDV-Aktion seit über 10 Jahren.

Baldachinspinne Linyphia triangularis – Wollensak Raptar 3.8/152mm

Ich experimentiere zur Zeit mit Vintage-Objektiven am Baldachin-Netzteppich der Baldachinspinne Linyphia triangularis. Sie gehört zu den bei uns häufigsten Spinnen. Im September/Oktober – also im Altweibersommer – findet man vor allem früh morgens überall ihre taubesetzten Baldachinnetze in krautigen Pflanzen und niedrigen Sträuchern. Hier ergeben sich tolle Möglichkeiten sowohl für die klassischen Makro- als auch für die Vintage-Makrofotografie.

Zusätzlich lassen sich in diesen Netzen spannende Beobachtungen machen:

Wollensak 75mm/1.9 Oscillo-Raptar am Roten Hartriegel

Nach einiger Zeit der Abwesenheit – ich war unter anderem mal wieder im Gebüsch unterwegs :-) – bin ich wieder zurück und finde eine Menge neue tolle Fotos hier auf Makrotreff. Da will ich doch gleich mal ein Herbstfoto einstellen: Rote Hartriegel (Cornus sanguinea).

Egal, ob mit Klassikern wie Oreston und Helios oder mit so exklusiven Schätzen wie dem Cyclop oder dem lichtstarken Olympus 1.2/55mm – mit vielen Vintage-Objektiven lassen sich zur Zeit tolle Fotos von verfärbten Blättern machen.

Teichfrosch am Abend – mit dem Oreston 1.8/50mm

Ich war wieder einmal am Froschteich und habe Teichfrösche (Pelophylax „esculentus“) fotografiert – diesmal mit dem "Klassiker" Oreston 1.8/50mm. Mit seinen relativ warmen Farben und der Abbildungscharakteristik der Offenblende war es ideal geeignet, die abendliche Stimmung einzufangen, als sich lange nach Sonnenuntergang Emil – so nannte ich diesen Frosch – in die Schilfdickung begab. Dort schlief er dann bis zum nächsten Morgen – ich auch :-)!