Ein erstes Wintermücken Tanz Foto...

Lieber Roland,

Die ersten Wintermücken Fotos sind jetzt da!

heute war die erste Gelegenheit seit wir letztens noch darüber gesprochen hatten. Der Schnee ist endlich geschmolzen und die Sonne kam heraus, was für ein Glück! :-)

Es war aber auch auf einen Schlag gleich ziemlich sonnig und so musste ich die Blende 11 benutzen damit es bei Iso 100 nicht zu hell belichtet wurde und konnte daher auch keine längere Verschlusszeit nutzen um noch weitere Flügelschläge hintereinander einzufangen. So habe ich 1/60 genutzt. Das war das Maximum was möglich war.

Ich habe aber auch noch welche mit ganz kurzer Verschlusszeit gemacht, also vom Gegenteil davon, aber da muss ich erst noch mal genau nachschauen wie und ob es so geworden ist, wie ich es mir vorstelle. Wenn nicht wird es vielleicht bald wieder mal eine gute Gelegenheit geben. Ein paar Ameisen und Spinnen waren ja auch schon wieder unterwegs.

Liebe Grüße

Christine :-)

 

Canon Eos 7D MkII

Freihandaufnahme,

Manuell Fokus

etwa 10% Beschnitt

Hochkantaufnahme.

Iso100

F/11

1/60

Kommentare

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ADMIN

Hallo Christine,

na, das sieht doch klasse aus. Die Charakteristik des Wintermückentanzes ist voll erfasst.

Man kann sehr schön sehen, wie sich die 1/60 Sek. im Flügelschlag der tanzenden Mücken zeigt. Sie bildet die Mücken genau in dem Zwischenbereich zwischen "eingefroren" und "mehreren Flügelschlägen, die sie in die Höhe tragen" ab.

Willst Du die Verschlusszeit verlängern, kannst Du in diesem Fall ruhig die Blende weiter schließen. Da ohnehin alles sehr unscharf wird (das ist ja dann auch der Sinn des Fotos!), spielt auch die eintretende Beugungsunschärfe keine Rolle mehr. So kannst Du also ohne weiteres auf Blende 22 oder noch weiter abblenden, falls Deine Optik dies ermöglicht. Hierbei musst Du allerdings auf die Wiedergabe des Hintergrunds achten. Der sollte nicht zu unruhig werden.

Alternativmöglichkeit, um selbst bei offenerer Blende lange Verschlusszeiten zu erhalten: Verwendung von Graufiltern.

Ich habe das Foto in die Geschichte

Der Tanz der Wintermücken - Trichocera hiemalis

eingebaut. Du findest es am Ende des Posts.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

 

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Hallo Roland,

Vielen Dank, ja das freut mich sehr.. :-)

Mit den Graufiltern das geht bestimmt ganz gut, aber solche habe ich mir leider noch nicht besorgt.

Alternativ hätte ich ja auch die Belichtungskorrektur im Minus bereich benutzen können, daran hatte ich schon währenddessen gedacht, aber damit muss ich mich erst mal näher beschäftigen. Die habe ich nämlich bisher eigentlich noch gar nicht gebraucht und wie viel man dann ins Minus gehen müsste, das hätte ich erst mal austesten müssen.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend :-).

Liebe Grüße

Christine 

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ADMIN

Hallo Elisabeth,

das mit der Minus-Korrektur ist hier nicht zielführend. Damit reduzierst Du die Belichtung, nicht aber das durch das Objektiv dringende Licht. Anders ausgedrückt: Mit den Belichtungskorrekturtasten korrigierst Du die Belichtung des durch das Objektiv kommende Licht auf dem Sensor, sodass eine richtige Belichtung dabei rauskommt. Drehst Du die zu weit runter, wird das Bild dunkel, noch weiter runter, schwarz, sonst nichts.

Hier ist es aber das Ziel, das Licht von vornherein abzuschwächen, sodass Du eine länger Verschlusszeit bekommst – aber natürlich bei korrekter Bildbelichtung.

Mit der Belichtungskorrektur beeinflusst Du also nicht das vorhandene Licht. Das ist, wie es ist. Das kannst Du damit nicht ändern. Ein Graufilter allerdings reduziert dieses Licht, ehe es in das Objektiv eintritt.

Lieber Gruß,

Roland

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Lieber Roland,

Du bist wohl ein bisschen überarbeitet Heute, oder warum verwechselst du jetzt meinen Namen, wer ist denn die Elisabeth.. ;-).

nun ja die Belichtungskorrektur ist nach meinem besten Wissen eigentlich dafür verantwortlich zum Regulieren dass das Bild nicht zu hell oder zu dunkel wird und mit einer nur leichten Minus Korrektur Verspreche ich mir hier, das mit der niedrigsten Iso nämlich 100 die bei meiner Kamera möglich ist und ich hier auch benutzt habe das Foto etwas dunkler wird, das muss nicht schwarz sein, es langt ja nur ein wenig und viel will ich da ja auch nicht dran drehen.

Bei den Aufnahmen die unter 1/60 waren, wurden die Bilder zu hell. Deshalb bin ich bei 1/60 geblieben. Normalerweise müsste es ausreichen auf 1/50 zu gehen und durch die Belichtungskorrektur wird das Bild dann auch etwas dunkler, wenn ich weiter runter gehe. Zu weit runter kann ich ohnehin nicht gehen wenn ich die Bilder Freihand mache, sonst verwackelt es. Ob das durch den Sensor kommt das ist doch egal, das wichtigste ist, das das Foto zum Schluss bei 1/50 nicht ausgebrannt ist. Die Mücken werden sowieso schon ziemlich hell im Bild und wenn der Hintergrund etwas dunkler wird, dann sieht man sie wenigstens etwas deutlicher.

Außerdem hattest du ja auch wie ich schon gesehen habe bei deinen Mücken Fotos mit längerer Verschlusszeit dafür die Belichtungskorrektur von - 2/3 verwendet. Warum ist das dann bei mir hier nicht zielführend?

LG Christine

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ADMIN

Hallo Christine,

wahrscheinlich liegst Du richtig, wenn Du feststellst, dass ich heute nach etwa 20 Makrotreff-Bildbesprechungen und Mailbeantwortungen etwas überarbeitet bin. Entschuldige bitte die Namensverwechslung. In der Regel weiß ich, wen ich vor mir habe...

Du hattest in deinem Kommentar die Belichtungskorrektur als Alternative zum Graufilter genannt. Für mich kam nicht klar raus, wie Du das letztendlich verstehst. Was Du nun oben schreibst, ist alles in Ordnung.

Lieber Gruß,

Roland

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